Marokko – Afrikas schöner Norden

Eine Schlemmerreise durch Marokko

Zwischen zwei Kontinenten beginnt ein Abenteuer, das nach Gewürzen duftet, nach Wüstensand klingt und in Farben leuchtet, wie man sie nur in Marokko findet. Unsere geführte Wohnmobilreise startet im südspanischen Tarifa – dort, wo Europa beinahe Afrika berührt. Mit der Fähre setzen wir von Algeciras nach Tanger Med über und tauchen ein in eine Welt aus orientalischen Märkten, jahrhundertealten Königsstädten und spektakulären Landschaften.

Schon die erste Etappe führt uns in eine der faszinierendsten Städte des Landes: Chefchaouen, die berühmte „blaue Stadt“ im Rif-Gebirge. Verwinkelte Gassen, indigoblaue Häuser und die entspannte Atmosphäre machen diesen Ort zu einem unvergesslichen Auftakt unserer Reise.

Weiter geht es durch das kulturelle Herz Marokkos – über Meknès und Fès, wo Geschichte lebendig wird. Alte Medinas, kunstvolle Moscheen und das bunte Treiben der Souks lassen uns tief in die marokkanische Kultur eintauchen. Schritt für Schritt verändert sich die Landschaft: grüne Täler weichen kargen Ebenen, bis schließlich die goldenen Dünen von Merzouga am Horizont erscheinen.

Hier beginnt das große Wüstenerlebnis. Unvergessliche Sonnenuntergänge, ein Sternenhimmel wie aus einer anderen Welt und besondere Events mitten in der Sahara machen diese Tage zu einem Höhepunkt der Reise. Die Stille der Wüste, das Knistern des Lagerfeuers und die Begegnungen mit der Kultur der Berber schaffen Momente, die lange nachwirken.

Von den Sanddünen führt uns die Route weiter durch die spektakuläre Todgha-Schlucht mit ihren gewaltigen Felswänden und anschließend nach Aït Ben Haddou – jener weltberühmten Lehmsiedlung, die noch immer wie eine Filmkulisse aus vergangenen Jahrhunderten wirkt. Über die bizarren Landschaften des Anti-Atlas erreichen wir Tafraoute mit seinen rosafarbenen Granitfelsen und fahren weiter an die Atlantikküste nach Agadir.

Ein weiterer Höhepunkt erwartet uns in Marrakesch – der „Perle des Südens“. Auf dem legendären Jemaa el-Fnaa erleben wir Gaukler, Musiker, Gewürzhändler und die ganze Magie des Orients. Im Yves Saint Laurent Museum begegnen wir der kreativen Seele dieser einzigartigen Stadt zwischen Tradition und Moderne.

Zum Abschluss führt uns die Reise wieder an die Atlantikküste nach Casablanca, der charmanten Künstler- und Hafenstadt mit ihrem unverwechselbaren Flair, und weiter nach Assilah mit seiner weißen Medina direkt am Meer. Schließlich kehren wir zurück nach Tanger Med – erfüllt von Eindrücken, Begegnungen und Erinnerungen an ein Land voller Kontraste und Gastfreundschaft.

Diese Reise ist mehr als nur eine Route durch Marokko. Sie ist eine Begegnung mit einem faszinierenden Land, seinen Menschen, seinen Farben und seiner Seele – intensiv, authentisch und unvergesslich.

Unsere Route

Reiseinformationen

Dauer der Reise30 Tage
Fahrtage16
Ruhetage5
Ausflugstage9
Gesamt Km von/bis Tangerca. 3.100 Km
Anreise nach TarifaMontag, 21.02.2028
Abreise in AlgecirasMittwoch, 22.03.2028

Auf der kompletten Reise begleitet uns ein einheimischer und erfahrener deutschsprachiger Guide mit eigenem Wohnmobil, der uns sein Heimatland näherbringt, bei Fragen zur Verfügung steht und hilft, wenn Not am Mann ist.

Unsere geplante Route ist mit normalen Wohnmobilen problemlos fahrbar, es ist kein 4×4 Antrieb nötig!

Marokko ist ein sehr sichereres Land, dennoch fahren wir bei dieser Reise im Konvoi. Wer aber lieber individuell seinen Tag und seine Strecke fahren möchte, ist nicht verpflichtet, zusammen mit der Gruppe zu fahren, in diesem Fall treffen wir uns am Zielort wieder, oder falls geplant, an einem der Zwischenziele unterwegs.  

Reisebeschreibung

Tag 1 / Montag 21.02.2028:

Treffen in Tarifa

Wir treffen uns auf unserem gebuchten Campingplatz in Tarifa. Nachdem alle Teilnehmer angekommen sind, lernen wir uns bei einem Begrüßungsdrink mit Tapas aus der Genussreise Küche näher kennen und genießen den ersten Abend mit Blick auf Afrika.

Tag 2 / Dienstag 22.02.2028:

Fährtag nach Marokko

Von Algeciras setzen wir mit der Fähre nach Tanger Med über. Während der Überfahrt erleben wir beeindruckende Ausblicke auf die Straße von Gibraltar und die Küsten Europas und Afrikas.

Nach dem Zoll nimmt uns unser einheimischer Guide in Empfang und führt mit uns noch den obligatorischen Währungstausch durch. Auch wenn nötig müssen jetzt noch eventuelle Haftpflichtversicherungen abgeschlossen werden.

Im Anschluss fahren wir gemeinsam durch das Rifgebirge in Richtung Chefchaouen. Die Strecke führt durch grüne Berglandschaften, kleine Dörfer und kurvenreiche Straßen mit schönen Panoramablicken.

In Chefchaouen angekommen, schlendern wir Nachmittags durch die berühmte blaue Altstadt mit ihren engen Gassen, kleinen Plätzen und traditionellen Häusern. Dabei erfahren wir mehr über die Geschichte und Kultur der Stadt und genießen die besondere Atmosphäre der „blauen Perle“ Marokkos.

Tag 3 / Mittwoch 23.02.2028:

Fahrtag nach Meknes

Von Chefchaouen fahren wir durch die abwechslungsreiche Landschaft des Rifgebirges in Richtung Meknès. Unterwegs erleben wir weite Ebenen, Olivenhaine und traditionelle Dörfer, die einen Einblick in das ländliche Marokko geben.

27 Km nördlich von Meknes liegt die antike Stätte Volubilis, bei einem gemeinsamen Stopp besichtigen wir gemeinsam dieses Zeugnis römischer Vergangenheit, das seit 1977 UNESCO Weltkulturerbe ist.

Tag 4 / Donnerstag 24.02.2028:

Busausflug nach Meknes und zu einem Weingut

Mit dem Bus geht es heute nach Meknes. Bei einer Führung durch die historische Königsstadt mit ihren imposanten Toranlagen, Palästen und lebhaften Souks lernen wir die Stadt näher kennen. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen das monumentale Stadttor Bab Mansour sowie die weitläufigen Speicher- und Stallanlagen aus der Zeit von Sultan Moulay Ismail. Dabei erfahren wir mehr über die Geschichte und Bedeutung von Meknès als eine der vier Königsstädte Marokkos.

Von Meknès aus unternehmen wir dann einen Ausflug zu einem der bekanntesten Weingüter Marokkos. Die Fahrt führt durch die fruchtbare Landschaft, die für ihren Wein- und Olivenanbau bekannt ist.

Bei einer Führung durch das Weingut erfahren wir mehr über den regionalen Weinanbau, die Produktion und die Besonderheiten der marokkanischen Weinkultur. 

Anschließend genießen wir ein Mittagessen in stilvoller Atmosphäre mit regionalen Spezialitäten und ausgewählten Weinen des Hauses. 

Tag 5 / Freitag 25.02.2028:

Stadtbesichtigung Fes

Mit dem Bus geht es heute in die berühmte Königsstadt. Bei einer Führung durch Fès entdecken wir die älteste der marokkanischen Königsstädte und tauchen in die faszinierende Atmosphäre ihrer historischen Medina ein, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Unser Rundgang führt durch enge Gassen, lebhafte Souks und traditionelle Handwerksviertel. Dabei erleben wir die berühmten Gerbereien, kunstvoll verzierte Medersen sowie prachtvolle Tore und Brunnen. Immer wieder bieten sich eindrucksvolle Einblicke in das traditionelle Leben und die jahrhundertealte Handwerkskunst der Stadt.

Während der Besichtigung erfahren wir mehr über die Geschichte, Kultur und religiöse Bedeutung von Fès, das bis heute als geistiges und kulturelles Zentrum Marokkos gilt.

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Tag 6 / Samstag 26.02.2028:

Fahrtag Richtung Midelt

Wir fahren heute weiter in den Süden. Unsere Route führt uns zunächst durch fruchtbare Ebenen und landwirtschaftlich geprägte Regionen rund um das Mittlere Atlasgebirge.

Im weiteren Verlauf verändert sich die Landschaft deutlich: Wir durchqueren Wälder aus Zedern und Kiefern, passieren kleinere Berbergemeinden und erreichen zunehmend höher gelegene, bergige Regionen.

Am Nachmittag erreichen wir unseren Übernachtungsplatz, der zwischen dem Mittleren und Hohen Atlas liegt. 

Tag 7 / Sonntag 27.02.2028:

Fahrtag nach Meski

Durch das Ziz-Tal mit seinen Palmenoasen und tief eingeschnittenen Flusslandschaften geht es heute weiter. Die Vegetation wird zunehmend spärlicher, während sich die Landschaft Schritt für Schritt in wüstenähnliche Gebiete verwandelt. 

Unser Tagesziel ist Meski, das bereits deutlich vom Sahara-Raum geprägt ist, mit sandigen Ebenen und weiten Horizonten.

Nach der Ankunft machen wir gemeinsam eine kurze Wanderung zur berühmten „Blauen Quelle“ mit seinem glasklaren Wasser.

Tag 8 / Montag 28.02.2028:

Fahrtag nach Merzouga

Von Meski führt uns der Weg in südöstlicher Richtung durch zunehmend wüstenartige Landschaften nach Merzouga

Die Vegetation nimmt immer mehr ab, und die Sand- und Steinwüste prägt zunehmend das Bild. Immer wieder öffnen sich weite Horizonte mit eindrucksvollen Licht- und Schattenspiele in der Landschaft.

Am Nachmittag erreichen wir Merzouga am Rand der Sahara, wo die ersten hohen Sanddünen des Erg Chebbi sichtbar werden und uns die Wüstenlandschaft mit ihren Goldtönen begrüßt.

Abends werden wir mit regionalen Köstlichkeiten am Campingplatz verwöhnt.

Tag 9 / Dienstag 29.02.2028:

Ruhetag & Wüstenausflug

Heute früh haben Sie frei, erst am Nachmittag starten wir unseren Ausflug in die Wüste. Es geht wie bereits die alten Beduinen auf Kamele in die Dünen des Erg Chebbi und wir erleben dabei die weite, stille Landschaft der Sahara.

Zum Sonnenuntergang erreichen wir ein traditionelles Beduinenlager, wo wir herzlich empfangen werden. Wir tauchen ein in die besondere Atmosphäre von 1001 Nacht.

Im Zelt erwartet uns Musik mit Trommeln und traditionellen Klängen, wir genießen ein Abendessen mit marokkanischen Spezialitäten im stimmungsvoll beleuchteten Zelt.

Tag 10 / Mittwoch 01.03.2028:

Ruhetag & Wanderung zur Oase Hassilabied

Von Merzouga unternehmen wir eine leichte Wanderung zur nahegelegenen Oase Hassilabied und besuchen eine traditionelle Oasensiedlung mit Dattelpalmen und landwirtschaftlich genutzten Flächen. Hier erleben wir den Kontrast zwischen der trockenen Wüstenlandschaft und der grünen Oase, die seit Jahrhunderten als Lebensraum in dieser Region dient.

Tag 11 / Donnerstag 02.03.2028:

Fahrtag zur Todra-Schlucht

Von Merzouga aus führt uns unsere Reise am Morgen in Richtung Westen. 

Unser erster Halt ist das sogenannte „Prison Portugais“ bei El Kelaa M’Gouna. Die historische Anlage liegt eindrucksvoll in einer kargen, felsigen Umgebung und erinnert an alte Handels- und Militärrouten durch den Süden Marokkos.

Im weiteren Verlauf fahren wir durch zunehmend abwechslungsreiche Landschaften mit Oasen, Flusstälern und Gebirgszügen in Richtung unseres Ziels nach Tinghir am Eingang der Todra-Schlucht. Die Strecke bietet immer wieder spektakuläre Ausblicke auf Schluchten, Palmenoasen und traditionelle Berbersiedlungen und ist bekannt für ihre grüne Oase und die beeindruckenden Felsformationen.

Tag 12 / Freitag 03.03.2028:

Busausflug zur Dades-Schlucht

Von Tinghir starten wir heute unseren Busausflug zur berühmten Dades-Schlucht

Wir passieren steile Felswände, markante Gesteinsformationen und immer wieder spektakuläre Aussichtspunkte über das tief eingeschnittene Tal.

Bei mehreren Stopps gibt es die Gelegenheit, die Landschaft zu fotografieren und die geologischen Besonderheiten der Region zu bestaunen. Die Dades-Schlucht zeigt sich dabei als Wechselspiel aus roten Felsen, grünen Oasenflächen und schroffen Bergformationen. Ein landestypisches Mittagessen mit tollem Blick in das Tal rundet den ereignisreichen Tag ab.

Am Nachmittag kehren wir mit vielen Eindrücken von der sogenannten „Straße der Kasbahs“ zurück zu unserem Campingplatz.

Tag 13 / Samstag 04.03.2028:

Fahrtag nach Ait-Ben-Haddou

Unser nächstes Ziel und weiteren Höhepunkt der Reise ist Aït-Ben-Haddou, Drehort berühmter Hollywood Blockbuster wie „Gladiator“ und „Game of Thrones“ , UNESCO Weltkulturerbe und berühmte Lehmstadt, die zu den bekanntesten Kulturstätten Marokkos zählt.

Unterwegs in Ouarzazate machen wir gemeinsam einen Zwischenstopp bei den Atlas Filmstudios und besichtigen jenen Ort, an dem so mancher Klassiker der Filmgeschichte gedreht wurde. 

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Tag 14 / Sonntag 05.03.2028:

Fahrtag nach Zagora

Wir passieren heute kleine Dörfer und traditionelle Kasbahs, die das Landschaftsbild prägen und Einblicke in das Leben entlang der ehemaligen Karawanenrouten geben. In einer dieser traditionellen Kasbahs treffen wir uns zu einer Besichtigung und werden dort zum Mittagtessen kulinarisch verwöhnt.

Am Nachmittag erreichen wir Zagora, der Oasenstadt am Rand des Draa-Tals, die als Tor zur Sahara gilt und durch ihre historische Bedeutung entlang der alten Handelswege berühmt ist.

Tag 15 / Montag 06.03.2028:

Ruhetag

Zagora ist weniger eine klassische „Sehenswürdigkeiten-Stadt“ mit großen Monumenten, sondern eher das Tor zur Wüste – und genau das macht sie so interessant. 

Ein ikonischer Ort ist das berühmte Schild „Timbuktu – 52 Jours“. Es steht sinnbildlich für die alten Karawanenrouten, die von hier tief in die Sahara und sogar bis nach Mali führten. Heute ist es ein beliebtes Fotomotiv und erinnert an die historische Bedeutung der Stadt als Handels- und Wüstenknotenpunkt.

Ein weiterer wichtiger Ort ist Tamegroute, ein Dorf etwas außerhalb von Zagora. Dort findet man eine berühmte Bibliothek mit alten islamischen Manuskripten sowie Werkstätten für die charakteristische grün glasierte Keramik, die nur in dieser Region hergestellt wird.

Von Zagora aus starten viele Touren in die Wüste, etwa Richtung M’hamid. Dort warten Sanddünen, Kamelkarawanen und eine fast völlige Stille – ein echter Kontrast zur Oasenlandschaft des Draa-Tals.

Abends zaubert Anna unter Palmen leckeres aus der Genussreise Küche.

Tag 16 / Dienstag 07.03.2028:

Fahrtag nach Tata

Nun verlassen wir das Draa-Tal wieder und folgen der Straße entlang der grünen Flusslandschaft, die sich langsam in eine trockenere Steppe verwandelt.

Die Oase weicht einer Steinwüste und den kargen Hügeln des Anti-Atlas. Die Strecke ist oft fast menschenleer – genau diese Weite prägt diese Region.

Vor Tata tauchen wieder Palmen auf, und wir erreichen die fruchtbare Region rund um unser Ziel.

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Marokko

Tag 17 / Mittwoch 08.03.2028:

Fahrtag nach Tafraoute

Und erneut verlassen wir unsere fruchtbare Oase und fahren hinaus in eine weite, trockene Landschaft aus Stein und Fels.

Am Nachmittag erreichen wir die spektakuläre Umgebung von Tafraoute: überall rosa- und rot schimmernde Granitfelsen, bizarre Felsformationen und eine überraschend grüne Oasenstadt im Tal. Der Fahrtag endet mit dem Erleben von der weiten Steinwüste in eine beinah unwirkliche Felsenlandschaft gewechselt zu sein.

Den Abend verbringen wir gemeinsam an den Wohnmobilen und genießen eine typisch marokkanische Tajine, zubereitet von den Hausfrauen des Ortes.  

Tag 18 / Donnerstag 09.03.2028:

Ruhetag / Busausflug zu den blauen Steinen

Heute nachmittag machen wir uns auf den Weg zu den blauen Steinen, den berühmten „Rochers Bleus“– eine Kunstinstallation mitten im Anti-Atlas. Sie wurden 1984 vom belgischen Künstler Jean Vérame geschaffen, der riesige Granitfelsen in der kargen Berglandschaft mit kräftigem Blau bemalen ließ.

Der Ort wirkt zunächst fast unwirklich: Zwischen trockenen Bergen und staubigen Ebenen tauchen plötzlich gigantische, rund geschliffene Felsen auf, die in intensivem Blau leuchten. Der Kontrast zur sonst erdigen, warmen Landschaft ist extrem – und genau fahren wir hier her.

Je nach Licht verändern sie ihre Wirkung stark: morgens eher kühl und klar, am späten Nachmittag warm und fast surreal.

Tag 19 / Freitag 10.03.2028:

Fahrtag nach Agadir

Die Berge werden auf unserer heutigen Route flacher, und wir erreichen die trockeneren Ebene der Souss-Region. Hier prägen Arganbäume die Landschaft, oft verstreut in einer scheinbar endlosen, leicht hügeligen Weite. Ein Besuch einer Cooperative darf nicht fehlen, denn hier erfahren wir viel Wissenswertes rund um die Argan-Frucht und ihrer heilenden Wirkung.  

Am Ende dieses Fahrtages wechseln wir spürbar die Welt – von der ruhigen, felsigen Berglandschaft des Anti-Atlas hin zum offenen Ozean mit seinem weitläufigen Strand, sind wir wieder unter Menschen.

Tag 20 / Samstag 11.03.2028:

Stadtbesichtigung Agadir

Heute besichtigen wir Agadir. An den Uferpromenaden mischen sich Strand, Cafés und Palmenalleen mit dem weiten Blick auf den Ozean – ein entspannter Einstieg in die Stadt.

Ein zentraler Punkt ist die Kasbah Agadir Oufella auf dem Hügel über der Stadt. Von den alten Mauern aus hat man den besten Überblick über Agadir und die Küste. Die Ruinen erinnern zugleich an das große Erdbeben von 1960, das die historische Stadt fast vollständig zerstörte.

Im Anschluss geht es hinunter in das lebendige Stadtzentrum, besonders zum Souk El Had. Dieser riesige Markt ist ein Labyrinth aus Gassen, Farben und Gerüchen: Gewürze, Obst, Handwerk, Teppiche und Alltagswaren dicht an dicht – ein sehr lokaler Kontrast zur modernen Küstenstadt. Bei einem gemeinsamen Mittagessen erholen wir uns von dem Trubel dieser schönen Stadt. 

Tag 21 / Sonntag 12.03.2028:

Ruhetag

Entspannen Sie heute am Meer oder unternehmen einen individuellen Ausflug in die Stadt.

Tag 22 / Montag 13.03.2028:

Fahrtag nach Marrakech

Heute führt uns unser Weg zunächst durch die weite Souss-Ebene, links und rechts ziehen die endlosen Arganbaumfelder dahin – oft mit Ziegen in den Ästen, ein typisches Bild dieser Region.

Wir nähern uns nun wieder den Bergen, und es wird kurviger und die Landschaft spektakulärer. 

Am Nachmittag erreichen wir schließlich unser Sehnsuchtsziel: Marrakech, die Stadt aus 1001 Nacht erwartet uns.

Kaum angekommen erwartet uns bereits das nächste Highlight, der Jemaa el-Fnaa, der zentrale Marktplatz verwandelt sich Abends in ein wildes Treiben mit Gauklern und Schlangenbeschwörern, Geschichtenerzählern, Wahrsagerinnen sowie Künstlern und Musikern. Und die berühmten Garküchen werden Tag für Tag aufgebaut und erwartet uns zum Sonnenuntergang mit ihrem ganz eigenen Charme und den traditionellen Köstlichkeiten der Region.

Tag 23 / Dienstag 14.03.2028:

Stadtbesichtigung Marrakech

Nachdem uns heute der Ruf des Muezzin bereits früh geweckt hat, machen wir uns gemeinsam auf den Weg zum Jardin Majorelle. Der Garten wirkt fast wie eine andere Welt: kräftiges Kobaltblau, hohe Kakteen, Bambus und Wasserbecken schaffen eine ruhige, fast meditative Atmosphäre mitten in der lebhaften Stadt. Direkt daneben liegt das Yves Saint Laurent Museum, das uns diese besondere Verbindung von Mode, Kunst und der Inspiration Marokko´s zeigt.

Weiter geht unsere Tour in die Medina. Der Souk ist das Gegenteil der Stille vom Jardin Majorelle: enge Gassen, Gewürzberge über Gewürzberge, Lederwaren, Lampen, Stoffe und ein ständiges Stimmengewirr. Man verliert leicht die Orientierung, aber genau das macht den Reiz aus – jeder Gang öffnet eine neue kleine orientalische Welt.

Zwischendurch tauchen immer wieder ruhigere Plätze auf, etwa rund um die Koutoubia-Moschee oder kleine Innenhöfe, die uns kurz Atem holen lassen. Ein Mittagessen in stilvoller Umgebung rundet den Tag ab. 

Am Ende dieser Stadtbesichtigung bleibt vor allem der Kontrast: die klare, gestaltete Ruhe von Jardin Majorelle und dem Yves Saint Laurent Museum – und das lebendige, chaotische, farbenreiche und laute und doch so liebenswerte Herz der Souks von Marrakesch.

Tag 24 / Mittwoch 15.03.2028:

Fahrtag nach Sidi Kouki

Raus aus dem Trubel der Stadt, unser Weg führt uns schnell hinaus in die ruhigere Ebene des Haouz. Hinter den letzten Palmenboulevards wird es deutlich ruhiger, und es öffnet sich uns eine weite, leicht hügelige Landschaft.

Je weiter wir Richtung Atlantik fahren, desto typischer wird die Landschaft der Arganregion: trockene Erde, verstreute Bäume und immer wieder Ziegen, die in den Ästen stehen.

Kurz vor der Küste verändert sich die Atmosphäre spürbar. Die Luft wird frischer, der Wind nimmt zu, und die ersten Anzeichen des Atlantiks tauchen auf. Von hier ist es nicht mehr weit bis zur Küste.

Wenn wir Sidi Kaouki erreichen, öffnet sich uns eine völlig andere Welt: ein breiter, oft windiger Strand, Wellen, Surfer und einfache kleine Unterkünfte. Genau die richtige Umgebung nach dem Trubel der Großstadt. 

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Tag 25 / Donnerstag 16.03.2028:

Fahrtag nach Oualidia

Entlang der wilden Atlantikküste geht es heute weiter in den Norden. 

Die Straße verläuft immer noch durch eine typische Küstenlandschaft aus Arganbäumen, kleinen Dörfern und weiten, trockenen Hügeln. Immer wieder öffnen sich Blicke auf die Landschaft am Atlantik – rau, blau und oft von starkem Wind geprägt. 

Nach Safi wird die Landschaft wieder offener und sanfter. Die Küste flacht ab, und die Straße führt durch ländliche Gebiete mit Feldern und kleinen Siedlungen.

Am späten Nachmittag erreichen wir schließlich Oualidia. Die Stadt an einer Lagune erscheint plötzlich wie ein geschütztes Naturbecken zwischen Ozean und Land – ruhig, türkisfarben und ganz anders als die offene Atlantikküste zuvor. Der Fahrtag endet an einem ruhigen Küstenörtchen, das für seine Austern bekannt ist

Tag 26 / Freitag 17.03.2028:

Fahrtag nach Mohammedia

Je weiter wir nach Norden kommen, desto dichter wird die Besiedlung. Die Straßen werden lebhafter, der Verkehr nimmt zu, und die Umgebung wirkt zunehmend städtischer. Zwischen Feldern und Gewerbeflächen tauchen erste größere Orte auf, die die Region rund um Casablanca kennzeichnen.

Kurz vor Mohammedia spürt man den Wechsel besonders deutlich: mehr Verkehr, breitere Straßen, Industrie- und Hafenanlagen in der Ferne.

Wenn wir Mohammedia erreichen, verändert sich das Stadtbild erneut: palmengesäumte Straßen, eine gepflegte Mischung aus Wohnstadt und Küstenort. Die Stadt wirkt ruhiger als das nahegelegene Casablanca, aber deutlich urbaner als die vorherigen Stationen entlang der Küste.

Tag 27 / Samstag 18.03.2028:

Busausflug nach Casablanca

Unser heutiger Ausflug nach Casablanca führt uns in die größte und modernste Stadt Marokkos – lebendig, geschäftig und ganz anders als die ruhigen Oasen- und Küstenorte der Reise zuvor.

Schon bei der Anfahrt spüren wir die Größe der Stadt: dichter Verkehr, breite Boulevards und moderne Hochhäuser prägen das Bild. Gleichzeitig bleibt Casablanca stark mit dem Meer verbunden, dessen Nähe man immer wieder wahrnimmt.

Höhepunkt des Ausflugs ist die Besichtigung der beeindruckende Hassan II Moschee. Direkt am Meer gelegen, zählt sie zu den größten Moscheen der Welt. Besonders eindrucksvoll sind das riesige Minarett, die kunstvollen Mosaike und die Lage über dem Atlantik, wo die Wellen direkt gegen die Mauern schlagen.

Anschließend erkunden wir das Stadtzentrum mit seinen breiten Straßen, Art-déco-Gebäuden und geschäftigen Plätzen. Casablanca wirkt moderner und internationaler als viele andere marokkanische Städte, zugleich aber auch ursprünglicher und traditioneller. Natürlich darf ein Stopp an Ricks Cafe nicht fehlen, hier schaute Ingrid Bergmann ja bekanntlich Humphrey Bogart tief in die Augen…. Ein Mittagessen rundet den ereignisreichen Tag kulinarisch ab.

Am Ende des Ausflugs bleibt vor allem der Eindruck einer Stadt voller Gegensätze: modern und traditionell, geschäftig und zugleich vom Meer geprägt – eine ganz eigene Seite Marokkos.

Tag 28 / Sonntag 19.03.2028:

Busausflug nach Rabbat

Unser Ausflug nach Rabat führt uns in die ruhige und eleganteste Hauptstadt Marokkos. Im Vergleich zu Casablanca wirkt Rabat entspannter, grüner und geordneter – eine Stadt zwischen Geschichte, Politik und Atlantikküste.

Ein erster Höhepunkt ist der Hassan-Turm, eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Die unvollendete Moschee mit ihrem markanten Turm und den zahlreichen Steinsäulen vermittelt eindrucksvoll die historische Bedeutung Rabats.

Ganz in der Nähe besuchen wir das Mausoleum Mohammed V., dessen weiße Marmorfassade und reich verzierte Innenräume einen starken Kontrast zur schlichten Monumentalität des Hassan-Turms bilden.

Besonders atmosphärisch ist die Kasbah des Udayas. Die kleinen blau-weißen Gassen erinnern fast an ein andalusisches Dorf. Von den Mauern der Kasbah aus blicken wir über den Bou-Regreg-Fluss und den Atlantik – einer der schönsten Aussichtspunkte der Stadt und unser Ziel für ein gemeinsames Mittagessen.

Im Anschluss schlendern wir durch die gepflegten Straßen der Neustadt oder entlang der Uferpromenade. Rabat wirkt modern und gleichzeitig traditionsbewusst, mit vielen Gärten, Palmenalleen und historischen Gebäuden.

Tag 29 / Montag 20.03.2028:

Fahrtag nach Asilah

Unser heutiger Weg führt uns weiter entlang der Atlantikküste zurück in den Norden Marokkos. Die Landschaft wirkt zunehmend grüner und fruchtbarer als im Süden, mit Feldern, sanften Hügeln und kleinen Ortschaften entlang der Strecke.

Während der Fahrt begleitet uns immer wieder der Atlantik. Die Straße verläuft in langen Abschnitten durch ländliche Regionen und mit gelegentlichen Blicken auf die Küste.

Bei der Ankunft in Asilah empfängt uns eine ruhige Künstlerstadt direkt am Atlantik. Die weiß getünchte Medina mit ihren blau bemalten Details, kleinen Gassen und den alten Stadtmauern vermittelt sofort eine entspannte Stimmung. Besonders am Abend, wenn das Licht über den Mauern und dem Meer warm wird, zeigt Asilah seinen besonderen Charme.

Tag 30 / Dienstag 21.03.2028:

Fahrtag nach Tanger Med

Und wieder sind über vier gemeinsame Woche vergangen. Wir haben ein Land besucht, dessen besonderer Reiz und dessen Gerüche uns noch lange begleiten und begeistern werden. 

Die letzten Kilometer zur Fähre legen wir entspannt über die Autobahn zurück, sagen unserem treuen marokkanischen Begleiter in Tanger Med ein letztes Goodbye und machen uns auf den Weg zurück nach Europa. 

Änderungen vorbehalten!

Inkludierte Leistungen:

  • 1 x Begrüßungsumtrunk
  • Fährüberfahrt von Algecieras nach Tanger Med und zurück
  • 8 x landestypisches Mittagessen während den Ausflügen
  • 3 x landestypisches Abendessen
  • 1 x Abendessen mit Musik im Beduinenzelt in der Wüste
  • 1 x Tajine Essen, zubereitet von den Frauen des Dorfes
  • 1 x Abendessen in den Garküchen in Marrakech
  • Wasser zu den landestypischen Essen
  • 2 x Abendessen aus der Genussreise Küche
  • Busausflug nach Meknes, Fes, Dades-Schlucht, Tafraoute, Agadir, Casablanca und Rabat 
  • deutschsprachige Stadtführungen in Meknes, Fes, Agadir, Marrakech, Casablanca, sowie in Rabat  
  • 1 x Besichtigung eines Weingutes inkl. Verkostung
  • Kameltour in der Wüste
  • Besichtigungen verschiedener Kasbahs, und u.a. Archäologische Stätte Volubilis, Yves Saint Laurant Museum, Jardin Majorelle, Moschee Hassan II u.v.m.
  • Eintrittsgelder bei gemeinsamen Besichtigungen und Führungen
  • Alle Campinggebühren inkl. Strom (sofern verfügbar)
  • umfangreiches deutschsprachiges Roadbook mit GPS Angaben
  • Straßenkarte Marokko
  • Deutschsprachige Reiseleitung durch Anna&Lars während der gesamten Tourdauer
  • Zusätzliche Reisebegleitung durch einen deutschsprachigen ortskundigen Führer ab/bis Tanger Med
  • Sicherungsschein

Haustiere sind willkommen, es kann bei den Ausflügen und Essen jedoch zu Einschränkungen kommen!

Nicht inkludierte Leistungen:

  • Individuelle Anreise zum Treffpunkt und Abreise vom Endpunkt
  • Kosten für Kraftstoffe, Parkgebühren, Mautgebühren, Fähren und Brücken die nicht im Leistungsverzeichnis aufgeführt sind
  • Zusatzkosten für Haustiere
  • Kosten für fakultative Programme und Besichtigungen
  • persönliche Verpflegung und Ausgaben
  • Trinkgelder, Souvenirs, Mahlzeiten und Getränke, die nicht im Leistungsverzeichnis aufgeführt sind
  • Reiserücktritt- und andere Versicherungen.

Reisezeitraum 21.02.2028 – 22.03.2028

Preis pro Wohnmobil: 7.290,00 € (inkl. zwei Personen im Fahrzeug)

Hier gehts zur Reiseanmeldung

Allgemeine Geschäftsbedingungen