Auf der iberischen Entdecker Route
Eine geführte Genussreise entlang der spanischen und portugiesischen Küste
Eine Reise entlang der iberischen Küsten ist mehr als nur Urlaub – sie ist eine Expedition durch Jahrhunderte der Entdeckungen, durch Weinlandschaften, kulinarische Traditionen und atemberaubende Naturkulissen. Unsere geführte Genussreise „Auf der spanischen Entdeckerroute“ verbindet kulturelle Höhepunkte mit regionalen Spezialitäten und edlen Tropfen – von Katalonien bis ins Baskenland.
Reiseinformationen
| Dauer der Reise | 34 Tage |
| Fahrtage | 16 |
| Ruhetage | 5 |
| Ausflugstage | 9 |
| Gesamt Km von Barcelona / bis Bilbao | ca. 3.300 Km |
| Anreise nach Barcelona | Montag, 04.09.2028 |
| Abreise in Bilbao | Samstag, 07.10.2028 |
Routenbeschreibung
Tag 1 – Montag 04.09.2028:
Treffen in Barcelona
Wir treffen uns auf unserem gebuchten Campingplatz in Barcelona. Nachdem alle Teilnehmer angekommen sind, lernen wir uns bei einem Begrüßungsdrink und einer original spanischen Paella aus der Genussreise Küche näher kennen.
Tag 2 – Dienstag 05.09.2028:
Busausflug Barcelona
Mit dem Bus und unserem deutschsprachigen Stadtführer brechen wir heute früh in die Hauptstadt Kataloniens auf, einer Stadt voller Energie, Kreativität und mediterranem Lebensgefühl. Ein Besuch der berühmtesten Kirche Barcelonas, der Sagrada Familia darf natürlich nicht fehlen. Zwischen Gotischem Viertel und moderner Architektur genießen wir katalonische Tapas und einen ersten edlen Tropfen.
Tag 3 – Mittwoch 06.09.2028:
Fahrtag ins Cava und Kloster Montserrat
Nur eine kurze Fahrt entfernt liegt das Penedès, Heimat des berühmten Cava. In traditionellen Bodegas erfahren wir, wie Spaniens feinperliger Schaumwein nach klassischer Methode entsteht – selbstverständlich inklusive Verkostung.
Nach einem Mittagessen in einem Weingut machen wir uns auf zu Barcelonas berühmten Bergkloster Montserrat. Allein die Anfahrt über kurvenreiche Straßen zum bekannten Wallfahrtsort ist ein besonderes Erlebnis und wird nur von dem Panoramablick vom Kloster selbst in den Schatten gestellt. Gemeinsam entdecken wir das reizvoll gelegene Kloster Montserrat auf dem gleichnamigen Berg mit seinen verschiedenen Stilelementen, welche von der Romantik über die Gotik bis zu neuzeitlichen Elementen reichen.
Tag 4 – Donnerstag 07.09.2028:
Fahrtag ins Ebro Delta
Weiter geht unsere gemeinsame Reise in den Süden. Ein schöner Platz am Ebro Delta erwartet uns für die Nacht.
Tag 5 – Freitag 08.09.2028:
Fahrtag nach Valencia
Der Reisetag beginnt im faszinierenden Naturraum des Ebro Delta Natural Park. Weite Lagunen, stille Wasserarme und endlose Reisefelder prägen diese einzigartige Landschaft an der Mündung des Ebro. Flamingos, Reier und zahlreiche Zugvögel begleiten den Morgen. Vorbei an kleinen Fischerdörfern und Orangenhaine öffnet sich immer wieder der Blick auf das tiefblaue Meer. Die Landschaft verändert sich allmählich. Die Ebenen werden weiter, die Orangenplantagen dichter, und das Licht des Südens wirkt noch intensiver.
Der perfekte Abschluss des Tages ist natürlich ein gemeinsames Abendessen aus der Genussreise Küche.
Tag 6 – Samstag 09.09.2028:
Busfahrt nach Valencia
Valencia, die drittgrößte Stadt Spaniens, vereint auf faszinierende Weise jahrhundertealte Geschichte mit moderner Architektur und lebendiger Kultur. Die Stadt wurde bereits im Jahr 138 v. Chr. von den Römern gegründet und entwickelte sich später unter maurischer Herrschaft zu einem bedeutenden Handels- und Kulturzentrum.
Gemeinsam besuchen wir die historische Altstadt rund um die beeindruckende Kathedrale. Sie vereint romanische, gotische und barocke Elemente – ein Spiegel der bewegten Geschichte der Stadt. Der Legende nach wird hier sogar der Heilige Gral aufbewahrt. Nur wenige Schritte entfernt liegt die prachtvolle Lonja de la Seda, die ehemalige Seidenbörse aus dem 15. Jahrhundert. Das UNESCO-Welterbe gilt als eines der schönsten Beispiele gotischer Handelsarchitektur Europas und erinnert an die Zeit, als Valencia ein Zentrum des Mittelmeerhandels war.
Tag 7 – Sonntag 10.09.2028:
Ruhetag
Heute haben Sie frei, ob Sie nochmals Valencia besichtigen oder am nahegelegenen Strand relaxen und den Schiffen zusehen, bleibt Ihnen überlassen.
Tag 8 – Montag 11.09.2028:
Fahrtag nach Jumilla
Nach dem lebendigen Flair Valencias führt die heutige Etappe allmählich vom Mittelmeer weg ins Landesinnere. Die Route verlässt die Küstenebene mit ihren Orangenplantagen und fruchtbaren Gemüsefeldern und steigt langsam in die trockeneren Landschaften Südostspaniens an. Unterwegs passieren wir charmante Städte wie Xàtiva, deren mächtige Burg hoch über der Landschaft thront. Von hier aus eröffnet sich ein weiter Blick über Täler und Berge der Region Valencia – ein eindrucksvoller Zwischenstopp auf dem Weg in den Süden. Je näher wir unserem Ziel kommen, desto deutlicher wird der Charakter der Region Jumilla. Die Landschaft wirkt rauer und ursprünglicher: sanfte Hügel, kalkhaltige Böden und weite Weinberge bestimmen nun das Panorama. Hier, im Übergang zwischen Valencia, Kastilien-La Mancha und Murcia, liegt eines der spannendsten Weinbaugebiete Spaniens.
Unser Ziel ist eines der bekanntesten Weingüter der Region, hier wartet bereits der nächste Höhepunkt der Reise: eine Einführung in die Welt der Monastrell-Weine mit Verkostung regionaler Spezialitäten.
Tag 9 – Dienstag 12.09.2028:
Fahrtag in Europas wilde Wüste
Die Route führt weiter nach Süden durch die Region Murcia und hinein in immer kargere Gebiete. Weinreben und Mandelhaine werden seltener, die Vegetation niedriger. Sanfte Hügel, trockene Flussläufe und steinige Ebenen prägen nun das Bild.
Unterwegs zeigt sich der besondere Charakter des spanischen Südostens: eine Landschaft voller Kontraste, geprägt von intensiver Sonne, weiten Horizonten und beeindruckenden geologischen Formationen. Kleine Dörfer mit hellen Häusern schmiegen sich an Hügel, während Zypressen und Olivenbäume vereinzelt Schatten spenden.
Je näher wir der Provinz Almería kommen, desto spektakulärer wird die Szenerie. Die Erde nimmt warme Ocker- und Rottöne an, und die Landschaft wirkt fast surreal. Schließlich erreichen wir die berühmte Desierto de Tabernas – Europas einzige echte Wüste.
Die Wüste von Tabernas ist bekannt für ihre zerklüfteten Canyons, trockenen Ramblas und dramatischen Felsformationen. Aufgrund ihres einzigartigen Aussehens diente sie seit den 1960er-Jahren als Kulisse für zahlreiche Filmproduktionen. Besonders die berühmten Italo-Western des Regisseurs Sergio Leone wurden hier gedreht. Bei einer Erkundung dieser außergewöhnlichen Umgebung erleben wir eine Landschaft, die eher an den amerikanischen Südwesten erinnert als an Europa.
Natürlich übernachten wir an einem der typischen Wild-West Städte und ehemaligen Drehort zahlreicher Filme und erleben eine spannende Cowboy Show im Saloon.
Ganz der amerikanischen Tradition entsprechend, servieren wir Abends Bohnen mit Speck aus der Genussreise Küche
Tag 10 – Mittwoch 13.09.2028:
Fahrtag nach Granada
Unser Fahrtag beginnt mit einem letzten Blick auf die zerklüfteten Canyons, trockenen Flussläufe und warmen Ockertöne dieser einzigartigen Region. Schon nach kurzer Zeit verändert sich die Landschaft erneut. Die Straße führt allmählich hinauf in Richtung der Berge Andalusiens. Die kargen Wüstenhügel gehen langsam in fruchtbarere Täler über. Mandelbäume, Olivenhaine und kleine landwirtschaftliche Flächen erscheinen wieder in der Landschaft, während sich am Horizont zunehmend die Bergketten der Sierra Nevada abzeichnen. Je näher wir Granada kommen, desto dichter werden die Olivenhaine, die diese Region prägen. Die Provinz zählt zu den wichtigsten Olivenölregionen Spaniens, und die silbrig schimmernden Baumreihen begleiten uns auf den letzten Kilometern.
Tag 11 – Donnerstag 14.09.2028:
Busausflug Granada und Besichtigung Alhambra
Hoch über der Stadt thront bereits das weltberühmte maurische Palastensemble der Alhambra. Die kunstvollen Paläste, Gärten und Innenhöfe dieses UNESCO-Welterbes zählen zu den bedeutendsten Bauwerken der islamischen Architektur in Europa. Ein deutschsprachiger Stadtführer zeigt uns die geheimen Ecken der Stadt und der königlichen Burg.
In den engen Gassen des alten maurischen Viertels Albaicín spürt man noch heute die Atmosphäre vergangener Jahrhunderte. Von hier aus eröffnet sich einer der schönsten Ausblicke Spaniens: die Alhambra vor der Kulisse der Sierra Nevada.
Tag 12 – Freitag 15.09.2028
Fahrtag nach La Linea de la Conception/Gibraltar
Der heutige Fahrtag führt uns von den Berglandschaften und historischen Schätzen Granadas hinunter zur südwestlichen Küste Spaniens, direkt an die Grenze zu Gibraltar. Die Route kombiniert landschaftliche Vielfalt, andalusisches Flair und die Vorfreude auf das Meer. Unterwegs lohnt sich ein kurzer Halt in Städten wie Antequera, wo historische Bauwerke und Dolmen aus der Jungsteinzeit einen Einblick in die reiche Geschichte Andalusiens geben. Die Landschaft wird nun zunehmend hügelig, und die Vegetation mediterraner: Kiefernwälder, Olivenhaine und Pinien begleiten die Straße. Nach den ersten Hügelzügen öffnet sich die Strecke in Richtung der südwestlichen Küste. Die Sierra de Grazalema mit ihren Kalksteinformationen ist ein Highlight für Naturliebhaber. Malerische weiße Dörfer – typische Pueblos Blancos – laden zu kurzen Fotostopps ein, bevor die Route weiter in Richtung Gibraltar führt.
Tag 13 – Samstag 16.09.2028:
Besichtigung Gibraltar
Zu Fuß geht es heute über die Grenze in die englische Enklave Gibraltar. Nach der Passkontrolle fahren wir mit Minibussen zum Wahrzeichen Gibraltars. Dem 426 Meter hohen Kalksteinfelsen, the Rock genannt, der wie ein natürlicher Wächter über die Meerenge von Gibraltar thront. Von oben bietet sich ein spektakulärer Panoramablick auf die Küste Spaniens, die afrikanische Küste Marokkos und das schmale Band der Meerenge, durch die Schiffe seit Jahrhunderten zwischen Atlantik und Mittelmeer navigieren. Der Felsen ist nicht nur ein Symbol für strategische Bedeutung, sondern auch Heimat der berühmten Berberaffen – der einzigen freilebenden Affenpopulation Europas.
Den Tag klingen wir in der Mainstreet aus und kehren individuell zurück zu den Wohnmobilen.
Tag 14 – Sonntag 17.09.2028:
Fahrtag nach El Puerto de Santa Maria
Die heutige Etappe führt von der südlichsten Spitze Spaniens entlang der Costa de la Luz nach Norden und verbindet spektakuläre Küstenlandschaften, historische Städte und kulinarische Höhepunkte Andalusiens. Sobald wir die Küste erreichen, eröffnet sich die weite, goldene Atlantikküste der Costa de la Luz. Lange, nahezu unberührte Strände, Dünenlandschaften und kleine Fischerdörfer prägen das Panorama. Unterwegs lohnt sich ein kurzer Halt in Städten wie Tarifa – der südlichsten Stadt Europas, bekannt als Windsurf- und Kitesurf-Mekka und mit Blick auf die afrikanische Küste Marokkos. Je näher wir Cádiz kommen, desto spürbarer wird die kulturelle Geschichte der Region: kleine Städte, historische Kirchen und typisch andalusische Plätze erzählen von Jahrhunderten Handel, Seefahrt und Sherry-Kultur. Schließlich erreichen wir El Puerto de Santa María, eine charmante Hafenstadt am Ufer des Flusses Guadalete, unweit von Cádiz.
Tag 15 – Montag 18.09.2028:
Besichtigung Sherry Destillerien & Flamenco Vorführung
El Puerto de Santa María ist bekannt für seine Sherry-Bodegas und seine gemütlichen Tapas-Bars. Heute machen wir einen gemütlichen Spaziergang durch die Altstadt, vorbei an den historischen Plätzen und kleinen Gassen, kombiniert mit einem Glas Fino oder Manzanilla und einem köstlichen Mittagessen.
Wir besichtigen zwei traditionelle Sherry-Bodegas und verkosten die verschiedenen Sherrys, dazu kommen wir in den Genuss einer typischen Flamenco Vorführung, die unseren ereignisreichen Tag abrundet.
Tag 16 – Dienstag 19.09.2028:
Ruhetag
Genießen Sie heute den freien Tag am Meer oder fahren mit dem Zug ins nahegelegene Jerez de la Frontera oder mit dem Schiff nach Cadiz.
Tag 17 – Mittwoch 20.09.2028:
Fahrtag Huelva
Der Fahrtag beginnt am Morgen in El Puerto de Santa María. Von dort führt uns die Strecke zunächst nordwärts durch die Landschaft der Provinz Cádiz bis nach Sevilla, wo schon von weitem der Turm der Giralda zu sehen ist.
Anschließend geht die Fahrt weiter durch weite Felder und landwirtschaftlich geprägte Landschaften in Richtung der Provinz Huelva. Eine optionaler Abzweigung führt schließlich zum Wallfahrtsort El Rocío, der für seine sandigen Straßen und seine besondere Atmosphäre bekannt ist. Ein kurzer Halt an der Ermita de El Rocío bietet einen schönen Blick über die nahe Lagune am Rand des Doñana-Nationalpark.
Den Abend verbringen wir unterhalb des berühmte Klosters, indem 1491 bereits Christoph Kolumbus logierte und besichtigen die Original Nachbauten der drei Schiffe, mit denen Christoph Kolumbus 1492 Amerika entdeckte.
Tag 18 – Donnerstag 21.09.2028:
Fahrtag nach Sagres/Portugal
Bevor wir uns auf den Weg zur nahegelegenen portugiesischen Grenze aufmachen, statten wir dem berühmten Kloster noch einen Besuch ab und erfahren Wissenswertes über die Zeit die Christoph Kolumbus hier verbracht hat. Wir treffen uns wieder am südwestlichsten Zipfel Europas.
Tag 19 – Freitag 22.09.2028:
Radausflug zur Fortaleza de Sagres
Vom Campingplatz führt der Weg zunächst zur beeindruckenden Fortaleza de Sagres, die auf einem weit ins Meer ragenden Felsplateau liegt. Die Festung wurde im 15. Jahrhundert mit Unterstützung von Heinrich der Seefahrer errichtet und gilt als ein Symbol der portugiesischen Entdeckungszeit. Innerhalb der Mauern besichtigen wir die kleine Kirche und die historischen Gebäude der Anlage und die große steinerne Windrose. Besonders eindrucksvoll sind die Ausblicke von den Klippen über den Atlantik.
Anschließend führt die Fahrradtour weiter entlang der rauen Küste zum Leuchtturm am Cabo de São Vicente, dem südwestlichsten Punkt des europäischen Festlands. Hier treffen hohe Klippen, starker Wind und der weite Blick über das offene Meer aufeinander – ein spektakulärer Ort für eine kurze Pause.
Auf dem Rückweg lohnt sich ein Abstecher zum schönen Strand Praia do Beliche. Der Strand liegt geschützt zwischen steilen Felsen und ist über eine Treppe erreichbar.
Abends üben wir uns in der Kunst der Herstellung einer original portugiesischen Cataplana, einem Schmorgericht mit Fisch und Meeresfrüchte, hergestellt im Kupferkessel.
Tag 20 – Samstag 23.09.2028:
Ruhetag
Heute können Sie die Gegend auf eigene Faust erkunden.
Tag 21 – Sonntag 24.09.2028:
Fahrtag nach Lissabon
Unsere heutige Route führt zunächst entlang der Küste durch die abwechslungsreiche Landschaft der Algarve mit kleinen Fischerdörfern und Sandstränden.
Vorbei an Städten wie Lagos und Portimão geht es auf der Autobahn oder der Nationalstraße nordwärts, wobei die Fahrt durch weite Oliven- und Korkeichenwälder geprägt ist. Unterwegs bieten sich kurze Pausen an, um traditionelle Märkte oder Aussichtspunkte zu besuchen.
In der Mitte der Strecke liegt die historische Stadt Évora, die einen lohnenden Zwischenstopp darstellt. Hier kann man den römischen Tempel, die Kathedrale und die engen Gassen der Altstadt erkunden.
Am Nachmittag führt die Fahrt weiter durch die sanften Hügel des Alentejo und schließlich entlang des Flusses Tejo in Richtung Lissabon.
Tag 22 – Montag 25.09.2028:
Stadtbesichtigung Lissabon und Betlem
Mit dem Bus fahren wir heute in die Stadt und begrüßen unsere deutschsprachige Reiseleiterin die uns durch Lissabon begleitet. Vorbei an der Rossio und der Avenida da Liberdade geht es weiter zu den Aussichtspunkten wie dem Miradouro da Senhora do Monte, von wo man die bunten Häuser und die roten Dächer der Stadt überblicken kann.
Ein Höhepunkt der Rundfahrt ist der Stadtteil Belém, der reich an Geschichte ist. Hier hält unser Bus bei der Torre de Belém, einem Wahrzeichen aus dem 16. Jahrhundert, das die Entdeckungsfahrten der Portugiesen symbolisiert.
Weiter geht es zum Mosteiro dos Jerónimos, einem Meisterwerk der Architektur, sowie zum Padrão dos Descobrimentos, das die großen Entdecker Portugals ehrt. Natürlich haben wir auch die Gelegenheit, die berühmten Pastéis de Belém zu probieren, bevor wir uns bei einem Mittagessen stärken können. Der Bus bringt uns wieder zurück zum Campingplatz, wer möchte kann individuell in der Stadt bleiben.
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Tag 23 – Dienstag 26.09.2028:
Ruhetag
Der Tag gehört alleine Ihnen, besichtigen Sie heute nochmals ausführlich die Sehenswürdigkeiten der Stadt die wir Ihnen gestern gezeigt haben und entdecken die kleinen Gassen der Stadt.
Tag 24 – Mittwoch 27.09.2028:
Fahrtag nach Vila Nova de Gaia
Unsere Route führt zunächst nordwärts entlang der Autobahn, vorbei an den grünen Hügeln des Ribatejo, durch sanfte Landschaften mit Weingärten, Korkeichenwäldern und kleinen Dörfern.
Unterwegs lohnt sich ein Zwischenstopp in Coimbra, der Universitätsstadt am Ufer des Rio Mondego. Hier kann man die historische Altstadt und die renommierte Universität besichtigen.
Weiter nördlich führt die Fahrt durch die hügelige Landschaft der Region Douro, bekannt für ihre Weinberge und die Produktion des berühmten Portweins. Vorbei an malerischen Städten wie Peso da Régua gelangen wir schließlich nach Vila Nova de Gaia, direkt am südlichen Ufer des Rio Douro, gegenüber von Porto.
Tag 25 – Donnerstag 28.09.2028:
Einkehrschwung in die Portweinkellereien
Mit dem Bus fahren wir heute in die Innenstadt und besichtigen zwei Portweinkellereien. Natürlich darf die Verkostung des hier produzierten Süßwein nicht fehlen, daher stärken wir uns mit einem Klassiker der portugiesischen Küche, einer köstlichen Franchesinha. Nach einem kleinen Fußmarsch über die berühmte Dom Luís I Brücke kommen wir direkt nach Porto und können hier individuell durch die quirligen Einkaufsstraßen oder den Hafen schlendern.
Tag 26 – Freitag 29.09.2028:
Fahrtag nach Galicien
Heute führt uns unser Weg durch Nordportugal nach Galicien, hier finden wir eine Mischung aus rauer Natur, keltisch geprägter Kultur, köstlicher Meeresküche und historischen Städten, die sich deutlich von den anderen spanischen Regionen unterscheidet.
Unser Ziel ist ein Weingut in der Region Rías Baixas, berühmt für den Albariño, einen frischen, aromatischen Weißwein. Bei einer Weinprobe genießen wir den ersten Abend in Nordspanien.
Tag 27 – Samstag 30.09.2028:
Fahrtag nach Santiago de Compostela
Unterwegs laden Aussichtspunkte über die Rías zu einem kurzen Stopp ein, um die typische Küstenlandschaft Galiciens zu genießen. Die Fahrt geht dann ins Landesinnere, vorbei an saftig grünen Wiesen, alten Steinbrücken und kleinen Kirchen, typisch für die galicische Landschaft.
Unser heutiger Fahrtag verbindet landschaftliche Eindrücke der Küste und Weinregionen mit dem kulturellen Höhepunkt Galiciens in Santiago de Compostela.
Tag 28 – Sonntag 01.10.2028:
Besichtigung Santiago de Compostela
Heute packen wir wieder unsere Fahrräder aus und machen uns auf den kurzen Weg in die Stadt. Natürlich darf ein Stopp an der Kathedrale von Santiago de Compostela, dem Ziel des berühmten Pilgerwegs Camino de Santiago, und ein kleiner Spaziergang durch die Altstadt mit ihren engen Gassen, Plätzen und Cafés nicht fehlen.
Tag 29 – Montag 02.10.2028:
Fahrtag nach Ferrol
Je weiter man nach Norden fährt, desto näher kommt man der Küste. Auf halbem Weg bieten sich Möglichkeiten für kurze Abstecher zu kleinen Küstenorten oder Buchten, die das raue Atlantikpanorama mit idyllischen Stränden verbinden. Die Straße führt schließlich durch die Nähe der Rías Altas, jener fjordartigen Buchten, die Galicien so berühmt machen. In den letzten Kilometern vor Ferrol nimmt die Urbanisierung leicht zu: Industriegebiete, Werften und Hafenanlagen kündigen die Ankunft in einer aktiven Hafenstadt an.
Ferrol selbst präsentiert sich als Mischung aus maritimem Zentrum, historischer Altstadt und moderner Infrastruktur. Besonders auffällig ist die Hafenpromenade, die sich entlang der Flussmündung erstreckt, sowie die Befestigungsanlagen, die an die militärische Vergangenheit der Stadt erinnern.
Tag 30 – Dienstag 03.10.2028:
Fahrtag nach Comillas
Heute führt uns die Route zunächst durch die grünen, leicht hügeligen Landschaften Galiciens: Weiden, Wälder und kleine Dörfer prägen die Strecke. Über Landstraßen schlängelt sich die Straße durch die Provinz A Coruña, vorbei an typisch galicischen Granithäusern und Mühlen, die oft noch von kleinen Flüssen gespeist werden.
Nach der Überquerung der Grenze zum Kantabrien beginnt die Küste spektakulär zu werden. Weiter Richtung Osten folgen kleinere Küstenorte und Fischerhäfen, die den maritimen Charakter Nordspaniens unterstreichen. Die grünen Hügel und Küstenwälder werden von eleganten Villen und historischen Bauwerken begleitet, die auf die wohlhabende Vergangenheit der Region hinweisen.
Tag 31 – Mittwoch 04.10.2028:
Radausflug nach Comillas
Heute packen wir wieder unsere Fahrräder raus und fahren das kurze Stück nach Comillas, dem charmanten Küstenstädtchen in Kantabrien. Trotz seiner relativ kleinen Größe besitzt er eine überraschend große kulturelle und architektonische Bedeutung. Zwischen grünen Hügeln und dem Atlantik gelegen, verbindet der Ort einen langen Sandstrand mit historischer Architektur und einer lebendigen Sommeratmosphäre. Seinen besonderen Aufschwung erlebte Comillas im 19. Jahrhundert, als Antonio López y López, ein reicher Reeder und Unternehmer aus dem Ort, großen Einfluss gewann. Als enger Unterstützer des spanischen Königshauses lud er Adel und wohlhabende Familien nach Comillas ein. Dadurch entwickelte sich das einstige Fischerdorf zu einem eleganten Sommeraufenthalt für die spanische Oberschicht.
Aus dieser Zeit stammen mehrere außergewöhnliche Bauwerke. Besonders berühmt ist El Capricho, eine farbenfrohe Villa des katalanischen Architekten Antoni Gaudí. Das Gebäude fällt durch seine keramischen Sonnenblumenfliesen, den verspielten Turm und die ungewöhnliche Mischung aus orientalischen und modernistischen Elementen auf. Es gehört zu den wenigen Werken Gaudís außerhalb Kataloniens.
Ein weiteres prägendes Bauwerk ist der monumentale Palacio de Sobrellano, der wie ein englisches Schloss wirkt und oberhalb des Ortes steht. Beide Gebäude zeigen, wie stark Comillas im 19. Jahrhundert vom Adel geprägt wurde.
Gemeinsam besichtigen wir El Caprico, die sehenswerte Villa Antonio Gaudis und werden für unsere Mühe mit einem leckeren Mittagessen verwöhnt..
Tag 32 – Donnerstag 05.10.2028:
Fahrtag nach Bilbao
Unser Weg führt durch eine der abwechslungsreichsten Küstenlandschaften Nordspaniens. Schon am Morgen lohnt sich ein letzter Blick auf den kleinen Küstenort: Die bunten Häuser, der Strand und Bauwerke wie El Capricho erinnern daran, dass selbst ein kleines Dorf hier kulturelle Überraschungen bereithält.
Unterwegs besteht die Möglichkeit die berühmten „Cuevas“ bei Santillana del Mar zu besichtigen, eine der bedeutendsten prähistorischen Fundstätten Europas. Entdeckt wurde die Höhle 1868, weltberühmt wurde sie jedoch erst 1879, als man die Deckenmalereien erkannte. Die Bilder sind etwa 14.000 bis 20.000 Jahre alt und stammen aus der Altsteinzeit. Heute ist die originale Höhle nur sehr eingeschränkt zugänglich, um die empfindlichen Malereien zu schützen. Deshalb wurde direkt daneben das Museo de Altamira gebaut. Dort befindet sich eine detailgetreue Nachbildung der Höhle.
Kurz danach erreicht man das Baskenland und folgt der Küstenautobahn weiter ostwärts. Die Landschaft wird urbaner, während sich Industrieanlagen, Häfen und grüne Hügel abwechseln. Schließlich öffnet sich das Tal des Nervión-Flusses und die Hochhäuser von Bilbao erscheinen am Horizont.
Tag 33 – Freitag 06.10.2028:
Besichtigung Guggenheim Museum
Mit dem Bus fahren wir heute in die Stadt und schlendern durch die engen Gassen mit ihren bunten Häusern. Hier findet man kleine Geschäfte, traditionelle Bars und die Markthalle Mercado de la Ribera, eine der größten überdachten Markthallen Europas. Hier verkosten wir gemeinsam lokale Spezialitäten aus dem Baskenland.
Anschließend machen wir einen kleinen Spaziergang entlang des Flusses Ría de Bilbao, der sich durch die Stadt zieht. Dabei gelangt man zum berühmtesten Wahrzeichen der Stadt, dem Guggenheim-Museum Bilbao. Das spektakuläre Gebäude aus Titan und Glas wurde von dem Architekten Frank Gehry entworfen und zeigt moderne und zeitgenössische Kunst. Vor dem Museum steht die riesige Blumenskulptur Puppy, die zu den beliebtesten Fotomotiven der Stadt gehört. Individuell und in eigenem Tempo werden wir das berühmte Museum besichtigen.
Wer möchte, für den bietet sich am Nachmittag noch ein individueller Bummel durch die Einkaufsstraßen der Neustadt oder entlang der Promenade am Fluss an. Viele Cafés und Bars laden zu einer Pause ein, bei der man typische baskische Pintxos probieren kann – kleine kunstvoll belegte Häppchen, die in den Bars auf der Theke stehen.
Tag 34 – Samstag 07.10.2028:
Der letzte Tag
Wir haben viel erlebt, viel gesehen und so manchen Wein zusammen getrunken. Heute geht diese tolle Reise zu Ende und wir wünschen den Teilnehmern eine gute Heim- bzw. Weiterreise. Danke das Ihr mit uns gereist seid, wir freuen uns bereits auf die nächste gemeinsame Reise.
Änderungen vorbehalten!
Inkludierte Leistungen:
- 1 x Willkommens Aperitif
- 7 x landestypisches Mittagessen während den Ausflügen
- 5 x Abendessen aus der Genussreise Küche
- 1 x deutschsprachige Stadtführungen in Barcelona, Granada und Lissabon
- 1 x englischsprachige Stadtführung in Gibraltar
- 1 x landestypische Flamenco Vorführung
- 1 x Besichtigung einer Cava Bodega
- 6 x Besichtigung von Wein-, Sherry- und Portweingüter inkl. Verkostung
- Eintritte Klosters Montserrat, einer Westernstadt, Kolumbus Schiffe und Monasterio, Fortaleza, Kathedrale Santiago, Sagrada Familia, Alhambra, Mosteiro dos Jerónimos, El Caprico und Guggenheim Museum.
- 6 x Busfahrten (Barcelona, Cava-Gebiet, Valencia, Granada, Lissabon und Vila Nova de Gaia) teils mit öffentlichen Verkehrsmittel
- Mehrere geführte Radtouren
- Eintrittsgelder bei gemeinsamen Besichtigungen und Führungen
- 3 x Übernachtungen an Weingüter bzw. Kloster ohne Strom, sonst alle Campinggebühren inkl. Strom (sofern vorhanden)
- umfangreiches Roadbook mit GPS Angaben
- Straßenkarte Spanien/Portugal
- Deutschsprachige Reiseleitung während der gesamten Tourdauer
- Sicherungsschein
Haustiere sind willkommen, es kann bei den Ausflügen und Essen jedoch zu Einschränkungen kommen!
Nicht inkludierte Leistungen:
- Individuelle Anreise zum Treffpunkt und Abreise vom Endpunkt
- Kosten für Kraftstoffe, Parkgebühren, Mautgebühren, Fähren und Brücken die nicht im Leistungsverzeichnis aufgeführt sind
- Zusatzkosten für Haustiere
- Kosten für fakultative Programme und Besichtigungen
- persönliche Verpflegung und Ausgaben
- Trinkgelder, Souvenirs, Mahlzeiten und Getränke, die nicht im Leistungsverzeichnis aufgeführt sind
- Reiserücktritt- und andere Versicherungen.
Reisezeitraum 04.09.2028 – 07.10.2028
Preis pro Wohnmobil: 7.490,00 € (inkl. zwei Personen im Fahrzeug)